HISTORISCHES

Zeitleben

Wenn jetzt der Schiffsmann und Fischer, mein Ur-Ur-Ur-Großvater Anton Franz, wieder nach Langenargen an den See zurückkäme würde er sich bestimmt sehr wundern wie sich in den vergangenen 230 Jahren der kleine Ort mit den Fischer- und Bauernhäusern verändert hat.

Auf seinem Grundstück mit dem ausgehöhlten und mit Holzpfählen befestigten kleinen Hafen fuhren alle Generationen zum Fischen hinaus . Bereits 1845 erbaute sein Sohn ein kleines Haus, das seit dieser Zeit bis zum Abriss 2002 immer wieder ausgebaut und erhöht wurde.

Eines würde der alte Mann aber sofort wieder erkennen. Die unvergleichliche, reizvolle Lage mit der fantastischen Sicht auf den See und an das andere Ufer. Vor allem der kleine Gondelhafen, der nach den großen Hochwassern 1965 und 1999 feste, betonierte Mauern erhielt, hat bis heute nichts an dem typischen Charakter verloren.

Die ersten Kurgäste 1935

Der alte Fischerhafen

Die Fischerin vom Bodensee

Das Haus am See 1965

Die Tradition den Beruf an die nächste Generation weiter zu geben wurde bis Anfang der 80iger Jahre durch meine Mutter , der Fischerin vom Bodensee, aufrecht erhalten.

Aber auch Gastfreundschaft wurde im alten Haus gelebt, die ersten Kurgäste wurden bereits in den 30iger Jahren beherbergt und der Großvater freute sich diebisch die „Städter“ mit Fischerlatein zu unterhalten.

Im Jahre 2004 sind wir wieder zu unseren Wurzeln zurück gekehrt, und in das neu erbaute Haus am See eingezogen, wir werfen zwar keine Netze mehr aus, aber wir angeln mit Liebe Gäste für unser Ferienhaus Residenz am See.
Christine Schneider